Haus auf der Pfannhalde  - Die Geschichte

Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde
Haus auf der Pfannhalde - das alte Haus
 

Die Geschichte


Am Anfang war eine Wiese auf einer Halde. Wolfgang Paeckelmann, in den zwanziger Jahren ein sehr junger Oberstudiendirektor am Wilhelmsgymnasium in Kassel und Mitbegründer der Studienstiftung des Deutschen Volkes, kaufte sie, baute einen Schopf darauf und pflanzte Obstbäume, Bohnen und Rosenkohl an. Seine Frau Margarethe interessierte sich für den Schopf nur bedingt, sie war die Älteste von zehn Geschwistern einer Wuppertaler Fabrikantenfamilie, und ihr stand der Sinn mehr nach Hauskonzerten mit Gesang und Begleitung am Flügel. Der befand sich aber damals noch in Kassel.

1944/45 wurde der Schopf mit seinen fünfzehn Quadratmetern Zufluchtsstätte für Gisela Zimmer, Tochter von Wolfgang und Margarethe, und ihren Sohn Jürgen. Wasser gab es in Eimern beim Nachbarn, Petroleumlampen ersetzten den Strom. Im Garten wuchsen Pilze im Schützengraben. Vom Maisbrei wurde man nicht satt. 1948 wurde Sohn Dirk geboren. 1954 beschlossen die Paeckelmanns, ihren Alterssitz an den Bodensee zu verlegen. Der kleine Schopf verwandelte sich in zwei Häuser, die durch eine Pergola verbunden blieben. Das Konzept des Urgroßvaters Paeckelmann war, vier Generationen unter zwei Dächern leben zu lassen, hier die Alten, die auf gemeinsame Mahlzeiten achteten, dort die Jungen mit musikalischen Improvisationen und sonstigen Lebhaftigkeiten. Zu den Urenkeln Isabelle, Jessica, Manuel, Lena, David, Anna und Barbara gesellen sich inzwischen die Ururenkel Polly, Emily, Mathilde, Ida, Milan und Nina. Die beiden Häuser auf der Pfannhalde halten, seit es sie gibt, ihre Türen offen für ferienmachende Freunde.

Ende der neunziger Jahre begannen Arbeiten zur Erweiterung des Hauses, in dem früher die junge Generation lebte, im Jahr 2002 wurden sie abgeschlossen: Es steht nun als Haus auf der Pfannhalde den Gästen zur Verfügung. Bisweilen, wenn keine Gäste da sind, treffen sich die Brüder mit ihren Familien auf der Pfannhalde, besprechen die neuen Zeiten und lassen alte lebendig werden.